Clever trinken beim Sport – so funktionierts

Der Körper besteht zu 60 Prozent aus Wasser, die Muskulatur sogar zu 80 Prozent. Wer beim Sport zu wenig trinkt, ist nicht leistungsfähig genug. Das gilt nicht nur für alle bewegungsfreundlichen Aktivitäten, sondern auch in puncto Konzentration und Power. Wer optimal trainieren möchte, braucht einen effizienten Muskelaufbau, dazu sind wichtige Vorgänge im Stoffwechsel notwendig. Verliert der Körper Energie und reicht die eigene Körpertemperatur nicht mehr aus, verlieren wir die Fähigkeit zu schwitzen. Stellt sich dann der Durst ein, ist es für eine gleichbleibende Leistung allerdings zu spät. Es ist demnach gut, den richtigen Zeitpunkt zum Durstlöschen zu erkennen, um den eigenen Körper bestmöglich zu unterstützen.

Der richtige Trinkzeitpunkt ist also wesentlich früher zu finden. Das Empfinden von Durst ist möglicherweise schon ein Zeichen dafür, dass die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Doch wie stillt man mitten im Training das Verlangen nach Flüssigkeit? Die Antwort ist einfach: Lassen Sie sich mit einer passenden Trinkflasche für den Sport bei Ihren Vorhaben unterstützen.

Als Faustregel gilt, bereits vorher zu trinken, ehe sich überhaupt ein Durstgefühl einstellt.

Wenn Sie in der Stunde vor dem Sport einen halben Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, dann können Sie 60 Minuten Training spielend überbrücken, ohne eine Trinkpause einzubauen. Benötigen Sie dennoch einen kräftigen Boost, ein isotonisches Sportgetränk hilft rasch, ausgeschwitzte Mineralien zu ersetzen und dem Körper neue Energie zu spenden.

Cardio- oder Krafttraining – diese Menge Wasser ist genug

Den Flüssigkeitsbedarf des Körpers können Sie ganz leicht auf der Waage ermitteln. Nach einem intensiven Workout von einer Stunde verliert der Organismus rund einen halben bis zu einen Liter Schweiß. Die Differenz des Körpergewichtes benötigen Sie für eine optimale Regeneration in Form von Flüssigkeit. Im Kraftsport spielt der schnelle Ausgleich des Wasserverlusts eine wesentliche Rolle. Idealerweise versorgen Fitnessfans die Muskulatur mit Proteinen und fördern auf diese Weise deren effizienten Aufbau. Das prompte Ansteigen des Insulinspiegels ist definitiv erwünscht.

Schenken Sie auch der Zusammensetzung von Flüssigkeiten Ihre Aufmerksamkeit. Zuckerhaltige Softdrinks und Fruchtsäfte wirken lediglich kurz erfrischend, sind aber beim Krafttraining kontraproduktiv. Die Getränke sind hyperton, das bedeutet die Konzentration ihrer Partikel ist höher als die des Blutes. Daher verbleiben sie sehr lange im Magen, im Darm werden sie zusätzlich durch körpereigenes Wasser verdünnt. Greifen Sie daher auch im Cardio-Training lieber zu Wasser, ungesüßtem Tee oder einem isotonischen Sportgetränk.

Die richtige Trinkstrategie

Besonders in den warmen Sommermonaten kann ein konsequentes Trinkverhalten über sportlichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wer nicht ausreichend trinkt, der verliert seine Power. Die empfohlene Trinkmenge richtet sich individuell nach den Körpermaßen, äußeren Bedingungen und der sportlichen Aktivität. Wer nicht exzessiv trainiert sollte sich moderat nach dem Kamelprinzip mit ausreichend Flüssigkeit versorgen.

Die Idee ist simpel: Die Zufuhr einer großen Menge Flüssigkeit nach einem längeren trinkfreien Zeitraum und körperlicher Belastung. Am besten Sie agieren nach dem Kamelprinzip. Diese spezielle Trinktechnik provoziert eine leichte körperliche Dehydrierung, die Sie frühestens nach einem 60-Minuten-Training ausgleichen. Bei der nächsten Einheit dehnt man die Phase ohne zu trinken weiter aus. Der Sinn und Zweck dieser Methode liegt der entscheidenden Aufnahme von Natrium und Glucose. Nach solchen belastungsintensiven Zeiträumen saugt der Organismus alle Nährstoffe auf wie ein Schwamm. Idealerweise trinken Sie die vorgesehene Menge in einem Zug aus Ihrer Trinkflasche, große Schluck sind besser als kleine. Den Mund nur so weit öffnen, dass kleine Luftblasen entstehen und die Lippen nur mit der Flüssigkeit in Kontakt gelangen lassen. So vermeiden Sie unnötig viel Luft zu schlucken und die Konzentration zu verlieren.

Ihre Trainings-Session bringt Sie so richtig zum Schwitzen? Ab einem Flüssigkeitsverlust von zwei bis vier Prozent des Körpergewichts reduziert der Organismus seine Leistungsbereitschaft. Schon bei einem leichten Gefühl von Durst verliert der Körper rund ein Prozent seines Gewichtes in Form von Schweiß. Richten Sie jetzt Ihren persönlichen Bedarf nach Flüssigkeit aus und gönnen sich zumindest 0,8 Liter aus Ihrer Sporttrinkflasche. Mit dieser Taktik fühlen Sie sich nicht nur wesentlich besser, Sie erzielen auch optimale Trainingsergebnisse.


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