Heimtrainer Test

Einblick in die Unterschiede der Modelle im Heimtrainer Test

Heimtrainer sind allen Menschen bekannt. Allerdings gibt es Unterschiede bei den Heimtrainer. Diese zeigen sich im Aufbau und entsprechend auch in den Möglichkeiten, die das jeweilige Gerät bietet. Namentlich wird zwischen Heimtrainer und Ergometer unterschieden. Bei beiden Varianten handelt es sich um ein Trainingsfahrrad, welches über die wesentlichen Teile des Rads verfügt, was sich beim Sattel, Pedale und Griffe zeigt. Lediglich auf die Räder wird verzichtet. Ein Rad wird durch eine Schwungscheibe ersetzt. Während des Trainings wird durch die Beine die Pedale bewegt. Durch den Widerstand lässt sich ein umfassendes Training erzielen. Einstellungen lassen sich selbst oder durch die vorinstallierten Trainingsprogramme vornehmen. Der Heimtrainer Test geht auf die Unterschiede, Handhabung und Möglichkeiten ein, die die Modelle zu bieten haben.

Im Folgenden sehen Sie einige der beliebtesten Geräte:

Bestseller Nr. 1 Ultrasport F-Bike, F-Rider Basics, Fahrradtrainer, Fitnessfahrrad LCD Trainingscomputer,...
Bestseller Nr. 2 Fjoerdesports Senioren Heimtrainer, faltbarer Fahrradtrainer, Heimtrainer, Fitnessfahrrad...
Bestseller Nr. 3 UREVO Heimtrainer, Fitnessbike mit aufgewerteter Mehrfachlenker, Fitnessfahrräder mit...

Welche Modelle gibt es?

Unter dem Begriff Heimtrainer werden einfache Heimtrainer und Ergometer zusammengefasst. Während die Bedienung gleich oder zumindest sehr ähnlich ist, unterscheiden diese sich in den Angaben und deren Genauigkeit, was sich auf die Einsatzmöglichkeiten auswirkt. Herkömmliche Modelle bieten sich in erster Linie als Freisportgerät an. Die Einstellungen, welche die Steigerung der Trainingsintensität mit sich bringt, lassen sich ausschließlich in Leistungsstufen einstellen. Dies ist meist manuell vorzunehmen. Bei neueren Modellen kann ebenso eine Veränderung der Leistungsstufen über den Trainingscomputer vorgenommen werden. Die Einstellungen und somit auch die Bestimmung der Leistung ist beim Ergometer wesentlich präziser. Die Angaben werden stets in Watt vorgenommen und dürfen lediglich bis zu 10 Prozent Abweichung aufweisen. Diese Möglichkeit und Genauigkeit wird durch die DIN 957-1/5 HA zum Ausdruck gebracht. Diese Modelle lassen sich sowohl für das Training zu Hause, wie auch für diverse therapeutische Zwecke einsetzen. Eine weitere Variante stellen die Liegeräder dar, die von den Möglichkeiten und der ungefähren Nutzung gleich ausfallen. Zu den führenden Herstellern gehören unter anderem Finnlo, Kettler und Horizon. Die konkreten Anforderungen an die Modelle werden von den verschiedenen Herstellern unterschiedlich gut gemeistert.

Funktionsweise dieser Fitnessgeräte

Der Heimtrainer besteht aus mehreren Bauteilen. Dabei handelt es sich um den Sattel, Pedale und Griffe. Zu den weiteren wesentlichen Bauteilen gehört die Schwungscheibe und das damit verbundene Bremssystem. Die Schwungscheibe wird in sehr unterschiedlichen Gewichten angeboten. Ein höheres Gewicht ist mit einer runderen Bewegung verbunden, wodurch es zur Schonung der Gelenke kommt. Die Scheiben können auf unterschiedliche Weise gebremst werden. Bei den verbauten Systemen handelt es sich um eine Magnetbremse, Riemenbremse und Induktionsbremse. Nur noch selten wird die Riemenbremse verbaut, da die Langlebigkeit der anderen beiden Varianten wesentlich umfangreicher ist. Nicht zu vergessen ist der Trainingscomputer. Diese befindet sich zwischen den beiden Handgriffen und ermöglicht verschiedene Einstellungen. Während des Trainings werden unter anderem laufend aktuelle Angaben zu Puls, Trainingszeit, Strecke und Leistungsstufe entnehmen. Bei einigen Modellen wird die Anzahl und Art der Angaben ausgeweitet. Des Weiteren lassen sich über den Trainingscomputer die Auswahl des Trainingsprogramms wählen und steuern. Die genaue Anzahl und Art der vorinstallierten Trainingsprogramme ist vom jeweiligen Modell abhängig und weist entsprechende Unterschiede auf. Die Einstellung des Widerstandes, der sich durch das Schwunggewicht und die Bremse ergibt, wird bei den Programmen automatisch vorgenommen. Ebenso besteht die Möglichkeit diese im freien Training individuell zu wählen und während des Trainings individuell zu verändern. Ergometer ermöglichen die Einstellung der Watt. Diese setzen sich aus der Trittfrequenz und dem Widerstand zusammen. Der Computer passt den Widerstand an die Trittfrequenz an, um die gewünschte Wattzahl zu halten.

Bei der Nutzung kann im Sitzen oder Stehen in die Pedale getreten werden. Um das Training gelenkschonend vornehmen zu können, sollte eine fließende Bewegung stattfinden. Das Schwunggewicht unterstützt diese Bewegung. Zugleich wird durch die Einstellung des Widerstands das Training individuell gestaltet und kann in mehrere Phasen aufgeteilt werden. Durch leichte Steigerungen von Einheit zu Einheit oder Woche zu Woche wird der Aufbau der Muskulatur erreicht. Zugleich wird die Ausdauer trainiert. Sowohl bei den längeren Trainingseinheiten, die in erster Linie der Ausdauer gelten, wie auch bei den intensiven Einheiten zum Muskelaufbau werden die Werte festgehalten und können dem Display entnommen werden. Da die Bewegungen sich auf die Beine beziehen, werden entsprechend die dortigen Muskeln trainiert. Neben den Muskelpartien im Unterschenkel und Oberschenkel wird die Gesäßmuskulatur aktiviert. Durch Trainingsabschnitte, die im Stehen ausgeführt werden, kann im Weiteren die Muskulatur im unteren Bereich des Rückens, der Schulter und des Bauches mittrainiert werden. Die Intensität des Trainingseffektes ist von der Körperhaltung, Körperspannung und dem Widerstand abhängig.

Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

2015 wurde vom Institut Stiftung Warentest ein Test von Fahrradtrainern vorgenommen. Dabei wurden unterschiedliche Bereiche der Trainingsgeräte unter die Lupe genommen. Bei den Inhalten handelt es sich um die Handhabung, Trainieren, Sicherheit, Technik und Schadstoffe, die unter anderem in den Griffen sind. Die Benotung wird in den fünf Bereichen mit der Vergabe von Noten vorgenommen. Das Gesamtergebnis steht einen Durchschnitt dieser fünf Noten dar. Der Preis fließt in die Bewertung nicht ein, sondern kann von den Interessenten separat betrachtet werden und kann in die individuelle Entscheidung einfließen. Bei den besten Modellen des Tests aus dem Jahre 2015 steht auf dem ersten Platz der Finnlo Exum III. Dieser hat eine Gesamtnote von 2,0 bekommen. Vor allem die technischen Prüfungen haben bei diesem Modell in vollem Umfang überzeugt. An zweiter Stelle steht der Kettler E3, der ebenfalls die Note 2,0 bekommen hat. Wie auch bei beim Exum haben hierbei ebenso insbesondere die technischen Details überzeugt. Dicht dahinter mit einer Gesamtnote von 2,1 befindet sich der Horizon Comfort 5i. Hierbei schneidet ebenfalls die Technik am Besten ab. Ein sehr gut konnte allerdings in keiner Kategorie vergeben werden.

Vorteile des Heimtrainers

Der Heimtrainer unterstützt den natürlichen Bewegungsablauf. Dabei wird durch die Technik darauf geachtet, dass die Abläufe so gelenkschonend wie möglich sind. Der Aufbau der Muskulatur wird durch die Trainingsmöglichkeiten bestmöglich gefördert. Die Trainingseinheiten haben allerdings nicht nur den Aufbau als Ziel, sondern ebenfalls die Verbesserung der Ausdauer. Diese lässt sich wie auch die Muskulatur in kleinen Schritten trainieren und verbessern. Mit der Ausdauer wird zugleich das gesamte Herz- und Kreislaufsystem gestärkt. Somit ist es nicht notwendig, dass ausschließlich auf intensive Trainingseinheiten gesetzt wird. Auch Menschen, die bereits Beschwerden haben oder hatten, können mit diesem einfachen Trainingsgerät eine Steigerung der Leistung erzielen. Das Training wird durch den Trainingscomputer begleiten, der sich am Heimtrainer befindet. Je nach Preisklasse und Modell lassen sich die jeweiligen Trainingsergebnisse auf das Handy oder Laptop übertragen und dort speichern und auswerten im Heimtrainer Test. Mit diesen Daten kann der Trainingsplan erstellt und bei Bedarf Veränderungen vorgenommen werden. Die Einstellung des Widerstandes ist sowohl beim Heimtrainer, wie auch beim Ergometer möglich.
Heimtrainer Test
Die Möglichkeiten des Ergometers sind wesentlich genauer und umfangreicher. Die Steuerung und individuelle Einstellung erfolgt über die Bestimmung der Wattzahl. An diese Angabe wird der Widerstand angepasst. Der Heimtrainer lässt sich vom Sitz und Pedale an die individuellen Begebenheiten anpassen. Die meisten Modelle lassen zusätzlich die Höhe des Lenkers individuell einstellen. Unabhängig von den genauen Möglichkeiten, die vom jeweiligen Modell abhängig sind, wird mit den Fahrradtrainern das Training in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Dabei muss weder auf die Tageszeit, noch auf das Wetter geachtet werden. Wer hin und wieder nachts eine Einheit einlegen möchte, sollte sich für eines der zahlreichen leisen Modelle entscheiden. Insbesondere beim Ausdauertraining ist es nicht notwendig, dass sich der Sportler auf die Bewegung konzentriert, weshalb es nicht ausgeschlossen ist, dass nebenbei ein Buch gelesen, Musik gehört oder eine andere Beschäftigung gewählt wird.

Ein wichtiges Argument für die heimischen Sportgeräte zeigt sich in der Platz sparenden Aufbewahrung. So lassen sich einige Modelle teilweise zusammenklappen. Dies kann sich auf die Pedale beschränken oder auf mehrere Bereiche beziehen. Meist befinden sich Rollen an der Standfläche unterhalb des Schwungrades. Damit wird ein einfacherer Transport gewährleistet, der problemlos alleine gemeistert werden kann. Dabei wird von den Herstellern die Tatsache berücksichtigt, dass der Trainingsort meist nicht mit dem Aufbewahrungsort identisch ist.

Nachteile

Heimtrainer bieten nur vielen Menschen nur einen schlechten Ersatz für das wirkliche Fahrrad. Daher dient es viel mehr zur Überbrückung von Schlechtwettertagen und anteilig dem Winter. Durch die Nutzung in den eigenen vier Wänden fehlt die Bewegung an der frischen Luft, die Natur und ähnliche Details. In einer nicht ausreichend gelüfteten Wohnung kann es zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung während der Trainingseinheiten kommen. Hinzu kommt, dass meist nur sehr wenige Muskelpartien trainiert werden. In erster Linie beläuft sich dies auf die Muskulatur des Oberschenkels, Unterschenkels und des Pos. Nur bei entsprechenden Trainingseinheiten lassen sich geringfügig weitere Muskelgruppen mittrainieren. Entsprechend der Intensität der Einheiten auf den Körper fällt der Kalorienverbrauch geringer als bei anderen Geräten aus. Es besteht diesbezüglich nur ein geringer Unterschied zwischen Ausdauer und Kraft, wenn es um die Gestaltung der geplanten Trainingseinheiten geht.

Der Heimtrainer hat im Gegensatz zum Ergometer noch einen weiteren Nachteil. Diese besteht in der Einstellung der Belastung, die meist als Widerstand bezeichnet wird. Diese Einstellung ist ausschließlich in mehreren Stufen möglich, die je nach Modell stufenlos oder in den vorgegebenen Schritten gewählt werden können. Beim Ergometer ist die Justierung durch die Angabe der Watt genauer. Nicht nur deshalb, weil während des Trainings der Widerstand an die Trittfrequenz angepasst wird. Bei beiden Varianten kann sich eine falsche Einstellung der Höhe negativ auf das Training und den auf den Körper auswirken. Ein weiterer Nachteil zeigt sich im Heimtrainer Test in der laufend gleichen Bewegung. Ohne jegliche Art von Beschäftigung kann es schnell passieren, dass die Bewegung langweilig wird. Insbesondere im Ausdauertraining, eine Einheit in der, der Widerstand geringer eingestellt wird, bietet sich eine Ablenkung allemal an. Idealerweise werden vor allem diese Trainingseinheiten länger gestaltet, um den bestmöglichen Erfolg zu bekommen. Bei der Vielzahl der Geräte ist es oftmals schwer den Überblick zu bewahren. Ein hoher Preis muss nicht unbedingt mit einer entsprechend hohen Qualität verbunden sein. Auch die Technik und die gebotenen Möglichkeiten des Gerätes und Trainingscomputers fallen sehr unterschiedlich aus und müssen nicht von der preislichen Gestaltung abhängen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

[alert type=success]+ Training jederzeit möglich
+ keine Wetterabhängigkeit
+ ruhige Trainingszeiten zur Steigerung der Ausdauer
+ Verbesserung des Herz- und Kreislaufsystems
+ gelenkschonendes Training
+ Platz sparende Aufbewahrung
+ schneller Aufbau und Abbau
+ Beschäftigungen während des Trainings möglich, zum Beispiel lesen
+ gute Geräte zu günstigen Preisen
+Trainingsergebnisse lassen sich speichern und auswerten
+Angaben im Trainingscomputer sind sehr umfangreich
+ Trainingsprogramme bieten Abwechslung und unterschiedliche Intensitäten[/alert] [alert type=warning]- umfangreiche Angebote erschwert die Auswahl
– Training ist einseitig und kann langweilig werden
– nur einzelne Muskelgruppen werden trainiert
– herkömmliche Heimtrainer haben eingeschränkte Belastungsstufen
– keine Frischluft beim Training[/alert]

Fazit: Ergometer bevorzugte Variante

Bei einem Blick auf das Angebot im Bereich Heimtrainer hat sich in den letzten zehn Jahren einiges verändert. Während früher vor allem die einfacheren Heimtrainer angeboten wurden, befinden sich mittlerweile überwiegend Ergometer im Sortiment. Die Einstellungen des Widerstandes lassen sich viel präziser vornehmen, wodurch das Training wesentlich gezielter vorgenommen werden kann. So handelt es sich nicht nur um eine Schätzung, sondern um die tatsächlichen Werte, die auf dem Trainingscomputer angezeigt und je nach Modell auf andere Geräte, wie das Handy übertragen werden können. Je nach weiterem Training können die betroffenen Muskelgruppen beim Radfahren unzureichend sein. Meist werden lediglich die Beine und das Gesäß aktiviert. Nur bei einzelnen Einheiten und einer entsprechenden Körperhaltung lässt sich die Wirkung auch auf andere Muskelpartien übertragen.

Als sehr ansprechend werden die Möglichkeiten der Trainingszeiten empfunden. So kann unabhängig vom Wetter, der Jahreszeit und Arbeitszeit das Training erfolgen. Selbst zum Auspowern nach der Arbeit oder als Ausgleich bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit, die Motivation spielt hierbei keine Rolle. Gerade bei einem Training in den Abendstunden und in der Nacht ist darauf zu achten, dass es sich um sehr leise Modelle handelt, die weder die Mitbewohner in der eigenen Wohnung, noch Nachbarn stört. Bei der Wahl eines passenden Modells wird nicht nur auf den Preis geachtet. Viel wichtiger ist es auf das Gesamtpaket zu achten, welches sich auf Preis und Leistung bezieht. Insbesondere in den technischen Details, welche unter anderem den Trainingscomputer und weiteres beinhalten.

Angaben zum Fazit im Heimtrainer Test

Das Fazit stellt eine Zusammenfassung dar und kann sowohl als Erstes, wie auch zum Schluss des Berichtes gelesen werden. Wie gut kann man mit dem Produkt den gewünschten Sport ausüben? Kann man gute Trainingserfolge erzielen? Ob zum direkten Vergleich, zum Hervorrufen im Gedächtnis oder um sich einen schnellen Eindruck über die Vorzüge und Nachteile zu machen, mit einem sehr geringen Aufwand lassen sich die ersten Informationen des Fazits im Heimtrainer Test in Erfahrung bringen. Das Fazit bezieht sich sehr konkret auf die Beschreibung, die im Vorfeld in mehreren Abschnitten gemacht wurden. Darin wird Bezug auf den Preis und somit das Preis- Leistungsverhältnis genommen. Des weiteren werden die Besonderheiten im positiven und negativen Sinn im Test beschrieben, die meist zugleich die Begründung für die Einschätzung des Preis- Leistungsverhältnis darstellen. Diese wenigen Worte wirken sich ebenfalls auf die Testnote aus, die sich als allen Bereichen ergibt.

Letzte Aktualisierung am 3.02.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell


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